Juniper will Filialen ans Netz bringen

Der NetzwerkausrĂĽster Juniper Networks will mit neuen Routern sowie einigen Service-Angeboten die Anbindung von Zweigstellen und Niederlassungen fĂĽr Firmen vereinfachen.

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Von
  • Reiko Kaps

Juniper Networks will mit neuen Produkten und einer "Branch Office"-Strategie die Anbindung von Firmenzweigstellen und -niederlassungen verbessern. Das Unternehmen stellt in diesem Zusammenhang zwei neue Router der J-Serie vor, die auf der Technik der Secure-Services-Gateway-Familie beruhen.

Die modularen Router J4350 und der J6350 sollen eine Geschwindigkeit von bis zu zwei GBit/s erreichen und für VoIP-Techniken vorbereitet sein. Auf den Geräten arbeitet die Junos-Software, die beispielsweise Dienste wie MPLS (Multi-Protocol Label Switching), IPv6 und QoS bietet. Außerdem besitzen sie eine eingebaute Firewall und verwalten IPSec-VPNs. Juniper will außerdem die Avaya Voice Gateway und WAN Application Acceleration (WXC) in die neuen Geräte integrieren – die notwendigen Erweiterungsmodule sollen nach Angaben des Herstellers im ersten Quartal 2007 verfügbar sein. Auch die Optimierungstechnik WXC soll erst zu einem späteren Zeitpunkt per Erweiterungsmodul in den J4350- und J6350-Router eingebaut werden.

Der Hersteller bietet außerdem drei neue Dienstleistungen für so genannte J-Partner und Kunden an. Juniper-Kunden können ab Ende des Jahres einen Ferneinrichtungsservice für die Firewall, ein Trainings- und Lernprogramm (JET) und einen Service namens "Branch Office Firewall QuickStart" nutzen, der Installation und Einrichtung sowie Wissenstransfer respektive Beratung beinhaltet. (rek)