LĂĽcken in NetBSD behoben

Im März haben die NetBSD-Entwickler mehrere Schwachstellen geschlossen, durch die Angreifer unter Umständen unautorisierten Zugriff auf Mail-Daten erlangen, das System vollständig lahm legen und beliebigen Schadcode übers Netz ausführen lassen können.

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Von
  • Christiane RĂĽtten

Im März haben die NetBSD-Entwickler mehrere Sicherheitslücken geschlossen, durch die Angreifer unter Umständen unautorisierten Zugriff auf Mail-Daten erlangen, das System vollständig lahm legen und beliebigen Schadcode übers Netz ausführen lassen können.

Das mail-Kommando legt für Nutzer systemweit lesbare record-Dateien an, sofern deren Erstellung vom Anwender in seiner .mailrc konfiguriert wurde. Dies erlaubt anderen Nutzern unter Umständen unautorisierten Zugriff auf vertrauliche Mail-Inhalte. Weiterhin lässt sich das System von unprivilegierten Anwendern durch eigene ELF-Interpreter vollständig lahm legen. Außerdem tritt die kürzlich gemeldete sendmail-Schwachstelle auch unter NetBSD zu Tage. Angreifer können durch diese übers Netz beliebigen Schadcode mit Rechten des sendmail-Daemon ausführen lassen.

Die genannten LĂĽcken finden sich in der gesamten 2er- und 3er-Serie von NetBSD. Sofern noch nicht geschehen, sollten Admins die Patches umgehend einspielen.

Siehe dazu auch: (cr)