Dell und Napster wollen Unis gemeinsam mit Musik versorgen
Der US-Computerhersteller Dell trägt Server zu einem Musikdownload-Paket für US-amerikanische Hochschulen bei.
Der US-Computerhersteller Dell hat zusammen mit Napster ein Paket aus Hardware und Musikdownload-Abo geschnürt, mit dem die Studenten von Universitäten mit Songs versorgt werden sollen. Es besteht aus einem besonderen Download-Angebot sowie PowerEdge-1855-Blade-Servern. Als erste Hochschule wolle die University of Washington im Herbst das Angebot wahrnehmen, teilt Dell mit. Die Hardware solle beim schnellen Download helfen und die Bandbreite schonen. Die beiden Unternehmen wollen außerdem beim Marketing kooperieren. So werde Dell Universitäten Napster-Abos offerieren, heißt es weiter.
Die University of Washington werde mit zehn PowerEdge 1855 beliefert. Das Modell, das seit November 2004 erhältlich ist, arbeitet mit Dual-Xeon-Prozessoren von Intel mit FSB800-Schnittstelle und EM64T-Erweiterung. Das dazugehörige Chassis kann bis zu zehn Blades aufnehmen. Außerdem soll die Technik Super Peer von IBM zum Einsatz kommen. Dell hat den Preis für das Paket nicht bekannt gegeben.
Der als Bezahldienst wiederbelebte Online-Musikdienst Napster verlegte sich ab Ende 2003 auch auf das Geschäft mit Universitäten. Seinerzeit zeigte sich die Penn State University an einem Angebot interessiert, bei dem die Studenten die von Napster angebotenen Musikstücke live hören und für einen begrenzten Zeitraum auch speichern können. Weitere Kooperationen mit Universitäten folgten. (anw)