PoE-Switche mit Topologie-Erkennung
Die D-Link-Switche DES-1210-08P und DES-1210-28P versorgen Netzwerkgeräte gemäß IEEE 802.3af und 802.3at mit Strom, steuern den Netzzugang etwa per VLAN und erkennen über das Link Layer Discovery Protocol die Netzwerk-Topologie.
Die beiden Switche DES-1210-08P und DES-1210-28P von D-Link versorgen angeschlossene Netzwerkgeräte mit Strom (Power over Ethernet nach IEEE 802.3af und 802.3at), priorisieren Sprach- und Videodaten und steuern den Netzwerkzugriff über ACLs, IEEE 801.x (Port oder MAC-Adresse) und Gäste-VLANs. D-Links Safeguard Engine verhindert durch Würmer oder Viren ausgelöste Paketstürme. Für die Verwaltung der Geräte kann man das Windows-Programm Smartconsole Utility, eine Telnet-Kommandozeile, SNMPv3 oder D-Links D-View Management Modul einsetzen.
(Bild: D-Link)
Das SmartConsole Utility erkennt weitere D-Link Switches innerhalb desselben Ethernet-Segments automatisch und fasst Basiskonfigurationen wie Passwortänderungen durch ein Setup-Skript zusammen. Über das Link Layer Discovery Protocol (LLDP) sowie LLDP-MED (Media Endpoint Devices) erkennen die D-Link-Switche auch Geräte anderer Hersteller. Unter anderem erstellt LLDP automatisch eine Topologie des LANs, identifiziert und richtet Netzwerkknoten ein. Mit LLDP-MED lassen sich Fehler bei der IP-Telefonie beseitigen und Richtlinien automatisch umsetzen.
Der DES-1210-08P verbindet über acht Fast-Ethernet-Ports LAN-Geräte, beim DES-1210-28P kann man insgesamt 24 Netzwerkgeräte anschließen. Für die Verbindung zu Servern oder auf andere Netze stehen bei diesem Modell vier Gigabit-Ethernet-Uplinks bereit. Laut Hersteller kommt der DES-1210-28P ab Dezember, der kleinere DES-1210-08P erst im Februar 2011 in den Handel. D-Link verlangt für den DES-1210-08P 300 Euro, das 28-Port-Modell DES-1210-28P kostet 600 Euro. (rek)