Konica Minolta strebt Konsolidierung des indirekten Vertriebs an
Die Fokussierung auf das Lösungsgeschäft mit "Optimized Print Services" macht eine Neuausrichtung speziell auch des indirekten Vertriebs notwendig. Die Bereiche Dealer Sales und IT-Channel sollen bis April 2011 gebündelt und auf das Projekt- und Servicegeschäft zugeschnitten werden.
Dienstleistungen rund um das Drucken sind strategisches Hauptgeschäftsfeld von Konica Minolta. Unter dem Motto "Optimized Print Services" hatte Günther Schnitzler, Präsident bei Konica Minolta Deutschland, die Neuausrichtung des Unternehmens Mitte des Jahres auf den Weg gebracht. Seither baut der Konzern sein Produkt- und Leistungsspektrum ebenso wie die vertrieblichen Strukturen konsequent um – zuletzt beispielsweise durch eine engere Kooperation mit dem Druck-Software-Spezialisten CSP und die Übernahme der Rühlig Document Management GmbH. In einem nächsten Schritt soll der indirekte Vertrieb so umgestaltet werden, dass er dem Wandel vom reinen Produktverkauf zum Print-Service-Anbieter gerecht wird.
Dazu sollen die bisher getrennten – produktspezifisch aufgestellten – Bereiche Dealer Sales und IT-Channel bis April kommenden Jahres zusammengefasst werden. Die Druckersparte mit den Produktgruppen bizhub, magicolor, pagepro sowie den All-in-Ones bleibe aber auch weiterhin wichtiger Bestandteil des Portfolios von Konica Minolta, wie Schnitzler betont. "Wir werden das Gespräch mit den Partnern suchen, deren Unternehmensstrategie ebenfalls auf B2B, das heißt Projekt- und Lösungsgeschäft ausgerichtet ist", ergänzt der Konica-Minolta-Chef. Mit diesen Partnern strebt der Hersteller künftig eine engere Zusammenarbeit an. Wie die Partnerschaft im Detail gestaltet werde und welche Maßnahmen konzernintern notwendig werden, sei derzeit allerdings noch nicht entschieden – das hänge auch von den Gesprächen mit den Partnern ab, erklärte Unternehmenssprecherin Melanie Olbrich gegenüber heise resale. (map)