Dotcomtod lebt -- fast

Wer sich über misslungene Internet-Projekte, gescheiterte Medienprojekte und sinnfreie Presse-Veröffentlichungen über Synergieeffekte zu amüsieren pflegt, kann aufatmen.

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Von
  • Detlef Borchers

Wer sich über misslungene Internet-Projekte, gescheiterte Medienprojekte und sinnfreie Presse-Veröffentlichungen über Synergieeffekte zu amüsieren pflegt, kann aufatmen. Dotcomtod reloaded will dort weitermachen, wo die alte Website Dotcomtod aufgehört hat. Mit etwas anderer Optik ist Dotcomtod mit den alten Nachrichten wieder da.

Auch wenn die meistens bissigen Kommentare der Sentinels genannten Nachrichten-Zulieferer noch fehlen und viele Links ins Leere laufen, scheint die Rückkehr der indiskreten Lästermäuler nunmehr nicht nur als Ankündigung, sondern auch in der virtuellen Welt tatsächlich Wirklichkeit zu werden. Die Seite, die das Tun und Treiben der Internet-Hasardeure protokollieren will, dürfte allerdings einen schweren Neustart haben: Als Betreiber der Site wird Rob Liebwein und sein Interrob Network ausgewiesen, die in der deutschen Internet-Szene nicht unumstritten sind. (Detlef Borchers) / (jk)