Jenoptik ist seit dem dritten Quartal wieder in der Gewinnzone
Der Technologiekonzern Jenoptik ist seit dem dritten Quartal wieder in der Gewinnzone.
Der Technologiekonzern Jenoptik ist seit dem dritten Quartal wieder in der Gewinnzone. Nach Unternehmensangaben vom Mittwoch lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in dem Vierteljahr bei 11,8 Millionen Euro. Damit ergebe sich auch für Januar bis September ein positives Ergebnis von 3,3 Millionen Euro. Zum Halbjahr lag Jenoptik noch mit 8,4 Millionen Euro im Minus. Wenn alle Projekte rechtzeitig beendet und abgerechnet werden könnten, sei für das Gesamtjahr noch der erwartete Gewinn von 45 bis 60 Millionen Euro möglich.
Die Umsätze im dritten Quartal seien um ein Viertel auf 1,17 Milliarden Euro gestiegen. Dabei hätten sowohl der Bereich Clean Systems, der etwa Reinräume für die Halbleiterindustrie baut, als auch Photonics um mehr als 20 Prozent zugelegt. Deutlich gestiegen sei auch der Auftragseingang. Für die ersten neun Monate verzeichnete die Jenoptik AG nach eigenen Angaben mit knapp zwei Milliarden Euro ein 34,5 Prozent höheres Volumen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Deutlich gestiegen sei aber auch wieder die Nettoverschuldung, die Ende September bei knapp 203 Millionen Euro lag. Bei Bekanntgabe der Halbjahreszahlen war noch ein RĂĽckgang auf knapp unter 100 Millionen gemeldet worden. Jenoptik verweist zur BegrĂĽndung auf eine Minderheitsbeteiligung der Reinraumtochter M+W Zander mit weiteren Zulieferern an der Dresdner Chipfabrik Fab 36 von AMD in Dresden.
Der Gewinn sei durch neun Millionen Euro Sozialplanaufwendungen für den Abbau von 250 Stellen im Bereich Technische Gebäudesysteme belastet worden. Der Kurs der Aktie legte bis Mittwochmittag um knapp 1,7 Prozent auf 8,53 Euro zu. Jenoptik hatte im vergangenen Jahr mit einem Minus von 25,8 Millionen Euro erstmals seit dem Börsengang 1998 einen Verlust verzeichnen müssen. (dpa) / (tol)