US-Handelsministerium bremst bei Bewerberregeln fĂĽr neue Adresszonen

Das US-Handelsministerium will die Bewerberregeln für neue Adresszonen (gTLDs) offenbar verzögern, die auf dem ICANN-Meeting in der kommenden Woche diskutiert werden sollen.

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  • Reiko Kaps

Das US-Handelsministerium will die Reform der Bewerberregeln für neue Adresszonen (gTLDs) offenbar verzögern. Das geht aus einem Kommentar des Ministeriums zum 5. Entwurf des gTLD Applicant Guidebook hervor. In dem Schreiben (PDF-Datei) an die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) beschwert sich das Ministerium etwa über die in diesem Entwurf neu eingeführte Möglichkeit für Registrare, eigene Registries betreiben zu dürfen.

Insgesamt entspräche das Vorgehen der ICANN nicht den Übereinkünften (Affirmation of Commitments), die "aussagekräftigen und genaue Begründungen" für ICANN-Vorlagen und -Entscheidungen vorsehen, heißt es weiter. Angesichts der Kommentar- und Materialfülle sowie zahlreicher offener Fragen hält das US-Ministerium die Erwartungen an einen schnellen Fortschritt bei der Verabschiedung des Applicant Guidebook in der kommenden Wochen für unrealistisch. Der aktuelle Entwurf des gTLD Applicant Guidebook soll auf dem ICANN-Meeting vom 5. bis 10. Dezember in Cartagena weiter diskutiert werden. (rek)