Kartellamt geht gegen Lottogesellschaften vor
Die staatlichen GlĂĽcksspielunternehmen sollen sicherstellen, dass jeder BĂĽrger bei jeder Gesellschaft spielen darf, fordert das Bundeskartellamt.
Bis Dienstag, 7.11.2006, sollen die staatlichen Glücksspielunternehmen sicherstellen, dass jeder Bürger bei jeder Gesellschaft spielen darf, unabhängig von seinem Wohn- oder Standort. Das fordert das Bundeskartellamt, wie der Spiegel in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet. Sollten die Gesellschaften dies nicht sicherstellen, droht ein Zwangsgeld von bis zu einer Million Euro. Bislang erfragen die Unternehmen etwa per Internet die Postleitzahl der Spieler, um sicherzustellen, dass sie sich gegenseitig möglichst wenig Konkurrenz machen. Außerdem müssen die Gesellschaften des deutschen Lottoblocks bis Dienstag alle Tipps von privaten Spielevermittlern annehmen. (uh)