US-Raubkopierer bekennen sich der Massenfälschungen schuldig
Zwei Männern, die im Rahmen der "Operation Remaster" des FBI gegen illegale, kommerzielle Massenkopien von CDs und DVDs verhaftet wurden, drohen nun Haftstrafen von bis zu 25 Jahren.
Zwei Männer, die der massenhaften Herstellung illegaler Kopien von Audio-CDs, DVDs und Software beschuldigt werden, haben sich vor einem Gericht im kalifornischen San Jose schuldig bekannt. Nach ihrem Geständnis haben die beiden Beschuldigten mehr als 200.000 Musik- und Software-CDs gefälscht, berichtet der San Francisco Chronicle. Laut der Tageszeitung droht den 29 und 30 Jahre alten Männern nun eine Haftstrafe von bis zu 25 Jahren.
Die beiden Männer waren im vergangenen Oktober im Rahmen der FBI-Aktion "Operation Remaster" verhaftet worden. Dabei ist nach Angaben des FBI der bislang größte Fall von Raubkopieproduktion und -handel in der Geschichte der Vereinigten Staaten aufgedeckt worden. Insgesamt sollen von den drei im Rahmen der Operation verhafteten Beschuldigten rund 325.000 CDs und DVDs mit illegal kopierten Musikalben, Software-Produkten und Filmtiteln hergestellt und landesweit verkauft worden sein. Dabei seien sie äußerst professionell vorgegangen: Neben Geräten zur CD- und DVD-Großserienproduktion hätten sie beispielsweise auch Siebdruckmaschinen zur Fertigung gefälschter Labels mit dem FBI-Hinweis "Unauthorized copying is punishable under federal law" eingesetzt. (jk)