Problem mit Entwicklungsumgebungen nach Avira-Update

Ein Avira-Update hindert Entwickler, aus ihrer Entwicklungsumgebung (Delphi, Visual C++) heraus Anwendungen zu debuggen. Ein Workaround kann Abhilfe schaffen.

vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Alexander Neumann

Seit einem Avira-Update am gestrigen Mittwoch haben offenbar viele Entwickler Probleme beim Debugging: Beim Start einer Anwendung zu Debugging-Zwecken aus der Entwicklungsumgebung heraus wird die AusfĂĽhrung mit einer Exception beendet. Das Problem tritt unter anderem bei schreibendem Zugriff auf die Registry und bei Nutzung von wininet.dll auf.

Wird der interne Debugger deaktiviert, lassen sich die Anwendungen wie gewohnt starten, die Kompilate sind standalone ebenfalls lauffähig. Das Problem wird mindestens beschrieben für Delphi (v6, v7, v2006) und Visual C++ unter Windows XX und Windows 7. Nähere Beschreibungen finden sich auf Aviras Forumseiten [1] [2] [3] [4]. Dort findet sich auch ein möglicher Workaround, der in einigen, nicht aber in allen Fällen funktioniert zu haben scheint.

  1. Deaktivieren des neu eingefĂĽhrten Produktschutzes (Einstellungen | Allgemeines | Sicherheit)
  2. Deinstallation von ProActiv
  3. Neustart des Systems

(ane)