Gericom erwartet Verluste fĂĽr 2004
Auch das angestrebte Umsatzziel von 400 Millionen Euro wird der österreichische Notebook-Hersteller nach eigenen Angaben wohl nicht erreichen.
Der österreichische Notebook-Hersteller Gericom hat das dritte Quartal 2004 mit einem Verlust von knapp 960.000 Euro abgeschlossen. Die Umssatzerlöse sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 14,6 Millionen auf 77,2 Millionen Euro. Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres weist der Konzern einen Nettogewinn von knapp 300.000 Euro aus, der Konzernumsatz sank in diesem Zeitraum gegenüber der Vorjahresperiode (327,3 Millionen Euro) um 18 Prozent auf 268,3 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum 2003 hatte Gericom noch einen Fehlbetrag von rund 3 Millionen Euro ausgewiesen.
Das angestrebte Umsatzziel von 400 Millionen Euro im gesamten Geschäftsjahr 2004 werde man wohl nicht erreichen, teilte der Gericom-Vorstand im Quartalsbericht mit. Auch eine Rückkehr in die Gewinnzone sei nicht zu erwarten. Die Verlagerung der Produktionsstätten des Gericom-Hauptlieferanten von Taiwan nach China würden auch im vierten Quartal zu Lieferschwierigkeiten und nicht geplanten Zusatzkosten führen. (pmz)