Linux auf dem Weg zu Oracle-Plattform der Wahl
Linux könnte in naher Zukunft Sun Solaris als bevorzugtes Betriebsstem für den Datenbank-Bereich vom ersten Platz verdrängen.
Einer von der Independant Oracle Users Group (IOUG) in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge hat Linux beste Aussichten, Solaris als bevorzugte Oracle-Plattform vom Thron zu stoßen. An der Befragung nahmen knapp 900 Unternehmen teil, was rund sechs Prozent der IOUG-Mitglieder entspricht. Derzeit ist Solaris beliebteste Orcale-Plattform: Die Hälfte der Befragten lassen mindestens eine Oracle-Datenbank auf Solaris laufen. An zweiter Stelle folgt Windows 2000 mit 40 Prozent, Windows Server 2003 und Linux teilen sich mit jeweils 37 Prozent den dritten Platz.
Für das kommende Jahr deutet die Umfrage jedoch auf eine Verschiebung der Zahlen zugunsten von Linux hin. 44 Prozent der Teilnehmer wollen dann Oracle-Lösungen auf Linux-Basis betreiben. Solaris sinkt auf 43 Prozent, der Windows 2003 Server-Anteil bleibt mit 37 Prozent stabil und der große Verlierer ist Windows 2000 mit lediglich 21 Prozent. Als Grund für den Umstieg auf Linux nennt die Mehrheit der Befragten die geringere Total Cost of Ownership (TCO) bei Linux. (akl)