Samsung und Sony erwägen Ausbau der LCD-Allianz

Die beiden Unternehmen könnten bei steigender Nachfrage in eine weitere Fertigungsanlage für große LCD-Panels investieren, erklärte der CEO von Samsungs LCD-Sparte.

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Samsung und Sony haben Freude an ihrem Joint Venture bei der LCD-Produktion und denken über neue Investitionen nach. LCD-Fernseher über 40 Zoll hätten sich zuletzt besser verkauft als konkurrierende Plasma-Geräte, sagte Sang Wan Lee, CEO der Samsung-LCD-Sparte, am vergangenen Freitag vor Journalisten. Sollte die Nachfrage noch weiter steigen, würden beide Unternehmen auch Investitionen in eine weitere moderne Fertigungslinie an dem Standort in Erwägung ziehen.

Seit April 2004 arbeiten Sony und Samsung trotz der Konkurrenz auf dem Gerätemarkt bei der Herstellung der nötigen Panels zusammen. Das Werk produziert bereits Panel der siebten Generation mit 40 oder 46 Zoll Diagonale. Die neue Fertigungsstraße der achten Generation erlaubt die Verarbeitung von Muttergläsern mit Abmessungen von 2,20 × 2,50 Meter. Ab Herbst 2007 sollen hier hauptsächlich Panels mit 52 Zoll (130 Zentimeter) vom Band laufen.

Samsung rechnet weiter mit starkem Wachstum, insbesondere neue Fernseher sollen den Absatz anheizen. Zwar erwartet Lee saisonbedingt ein schwieriges erstes Quartal 2007, doch im Laufe des Jahres werde sich Angebot und Nachfrage ausgleichen. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Samsung-Manager sogar mit einer Unterversorgung des Marktes. (vbr)