Siemens Communications erweitert chinesische Mobilfunknetze

Die beiden einzigen chinesischen Netzbetreiber ordern erneut GSM/GPRS-Infrastruktur. Das Aufragsvolumen liegt bei 100 Millionen US-Dollar.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Siemens Communications, der Telekommunikationsbereich der Siemens AG, kann im Mobilfunkmarkt China Erfolge vorweisen: Erneut melden die Münchner Aufträge von den Mobilfunkbetreibern China Mobile Communications Corporate Ltd. (China Mobile) und China United Communications Corporate Ltd. (China Unicom). Dieses Mal erweitert Siemens die GSM/GPRS-Netze der beiden Provider in den Regionen Tibet, Xinjiang, Peking und Shanghai. Der Gesamtauftragswert betrage rund 100 Millionen US-Dollar, heißt es in einer heute verbreiteten Pressemitteilung von Siemens. Zuletzt hatten die Müncher im Februar einen Auftrag aus China im Wert von 70 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, der unter anderem vorsieht, das Handynetz in Shanghai mit Location Based Services auszurüsten.

Nach Angaben von Siemens gibt es im "Reich der Mitte" inzwischen mehr als 300 Millionen Kunden, damit sei China heute der weltgrößte Markt für mobile Kommunikation. Dennoch gibt es mit China Mobile und China Unicom in dem riesigen Land gerade einmal zwei Mobilfunk-Netzbetreiber. Sie gehörten mittlerweile zu den Weltmarktführern im Mobilfunkbereich, so Siemens. Die Deutschen sehen sich seit Jahren als "Partner und Lieferant" der beiden chinesischen Netzbetreiber. Neben den eigenen Produktionsstätten vor Ort nennt Siemens seine "Aktivitäten auf dem Sektor Forschung und Entwicklung" in China als Grundlage für die Vertriebserfolge in Fernost. (ssu)