Telegate wieder in den schwarzen Zahlen

Durch das wachsende Auslandsgeschäft erhöhte Telegate die Zahl seiner Mitarbeiter um rund 31 Prozent auf 3290; 2000 davon arbeiten in Deutschland.

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  • dpa

Nach einem verlustreichen ersten Halbjahr hat Deutschlands zweitgrößte Telefonauskunft Telegate im dritten Quartal den Sprung in die schwarzen Zahlen geschafft. Unter dem Strich ist ein Gewinn von 5,4 Millionen Euro verbucht worden, teilte die börsennotierte Telegate AG mit. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen vor allem wegen hoher Werbekosten beim Markteintritt in Frankreich 7 Millionen Euro Verlust verzeichnet.

Auch operativ arbeitete sich Telegate aus den roten Zahlen und erreichte ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 9,3 Millionen Euro. Ob der Konzern auch im Gesamtjahr einen Gewinn erreichen wird, lieĂź eine Sprecherin offen. Den Umsatz steigerte das Unternehmen im dritten Quartal von 36 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 45,6 Millionen Euro.

"Der Verlust im ersten Halbjahr war vorübergehend und eingeplant", sagte die Sprecherin. Die hohen Werbekosten seien notwendig gewesen, um auf dem französischen Mark Fuß zu fassen. Nun habe sich Telegate dort etabliert, und die Marktdynamik ermögliche es, die Werbekosten zurückzufahren. "Das dritte Quartal ist ein positives Signal für die Entwicklung. Wir wachsen in allen Märkten", sagte sie. Durch das wachsende Auslandsgeschäft erhöhte Telegate die Zahl seiner Mitarbeiter bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um rund 31 Prozent auf 3290. Von ihnen arbeiten etwa 2000 in Deutschland. (dpa) / (jk)