Freenet.de steigert Zahl der DSL-Kunden
Zum Jahresende strebt Freenet.de-Chef Eckhard Spoerr eine Million DSL-Kunden fĂĽr die Mobilcom-Tochter an; im dritten Quartal musste das Telekommunikationsunternehmen mit einem UmsatzrĂĽckgang leben.
Zum Ende des dritten Geschäftsquartals konnte die Mobilcom-Tochter Freenet.de die Zahl der DSL-Kunden auf 905.000 steigern, sie wuchs damit um 75.000 gegenüber dem Vorquartal. Zum Jahresende strebe man eine Zahl von einer Million DSL-Kunden an, gab sich Freenet.de-Chef Eckhard Spoerr optimistisch. Der Umsatz von Freenet.de war allerdings rückläufig: Von 185,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2005 auf nunmehr 167,9 Millionen Euro im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal 2006.
Der DSL-Provider erklärt den Umsatzrückgang vor allem mit dem Wegfall der besonderen Vertragsmodelle mit der Deutschen Telekom, weswegen keine Prämien für die Neukundengewinnung mehr zu verbuchen waren. Auf der anderen Seite könnten dadurch die Rohertragsmargen über die gesamte Laufzeit der Vertragsverhältnisse gesteigert werden, ist sich Freenet.de sicher und spricht von sich daraus ergebenden "langfristigen Gewinnaussichten". Aber auch die "zurückhaltende Internet-Nutzung in den warmen Sommermonaten" führt Freenet.de für die Umsatzrückgänge an.
Im dritten Quartal stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Jahresvergleich von 20,3 auf 22,1 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg von 7,5 auf 10,4 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten fiel das EBITDA von 88,1 auf 69,6 Millionen Euro und der Nettogewinn von 37,4 auf 29,7 Millionen Euro. (jk)