Ganzseiten-Scanner in Stiftgröße

Der kanadische Hersteller Planon präsentiert mit dem DocuPen R-700 einen neuen portablen Ganzseiten-Scanner.

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Der kanadische Hersteller Planon präsentiert mit dem DocuPen R-700 einen neuen portablen Ganzseiten-Scanner. Die Bezeichnung DocuPen ist eigentlich missverständlich, denn es handelt sich dabei weniger um einen Stift, sondern um eine Scan-Zeile. Das Prinzip des Mini-Scanners ist so einfach wie bei den alten Hand-Scannern: Man zieht das Gerät mit einer gleichmäßigen Bewegung über die Scan-Vorlage. Das neben seiner geringen Größe wirklich Neue ist, dass der Scan-Stift vollkommen autark arbeitet. Zum Einlesen von bis zu 100 A4-Seiten benötigt er weder ein Netzteil noch eine Verbindung zum Rechner. Erst wenn alle Vorlagen eingescannt sind, schließt man das Gerät an die USB-Schnittstelle des PC an, über die auch der interne Lithium-Ionen-Akku gespeist wird. Per Twain-Treiber gelangen die Daten in den Rechner.

Planon legt dem DocuPen die Software PaperPort SE von ScanSoft bei, mit deren Hilfe man die geladenen Dokumente verwalten kann. Per Drag & Drop lassen sich einzelne Seiten oder zusammengefasste Dokumente an unterschiedliche Anwendungen wie E-Mail, Drucker, Fax oder Texterkennung weiterleiten. Der DocuPen arbeitet grundsätzlich im S/W-Modus, die Scan-Qualität lässt sich zwischen 200 × 100 und 200 × 200 dpi wählen. Im 200-dpi-Modus reicht die Qualität aus, um eine saubere Texterkennung durchzuführen. Für Bilder ist der Mini-Scanner wegen der Schwarzweißdarstellung jedoch eher ungeeignet, mehr als Faxqualität lässt sich nicht erzielen. Dank der guten Rollenführung entstehen im Unterschied zu den alten Hand-Scannern kaum verzerrte Textseiten. Bislang bietet Planon den DocuPen R-700 nur über seine Internet-Seite zum Preis von 180 Euro an. Ein deutsches Vertriebsnetz befindet sich im Aufbau. (pen)