CompuGroup schließt Übernahme der österreichischen HCS ab

Die Koblenzer CompuGroup weitet ihr Engagement in Österreich aus. Mit der Übernahme aller Anteile der HCS (Health Communication Service) stärkt der IT-Dienstleister seine Marktposition im Bereich Krankenhausinformationssysteme in der Alpenrepublik.

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Über das österreichische Tochterunternehmen systema ist der Koblenzer IT-Dienstleister CompuGroup seit rund vier Jahren zu 50 Prozent an dem in Steyr ansässigen eHealth-Spezialisten HCS (Health Communication Service) beteiligt. Nun gab das Unternehmen bekannt, HCS vollständig übernommen zu haben, um den Anbieter von Anwendungen für das Gesundheitswesen komplett in den Konzern integrieren zu können.

Erklärtes Ziel sei, die führende Marktposition im Bereich Krankenhausinformationssysteme in Österreich weiter auszubauen, betont Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical. HCS bringe dafür vor allem Know-how in Sachen Vernetzung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen mit – beispielsweise für die elektronische Übermittlung von Befunden oder Bilddaten.

Bereits heute zählten rund 4500 Arztpraxen und über 140 Krankenhäuser zu den Kunden von HCS, ergänzt Gotthardt. CompuGroup Medical ist in Österreich nun mit insgesamt fünf Tochterunternehmen vertreten. Für 2011 peilt der Vorstand einen Umsatz von zirka zwei Millionen Euro an, das EBITDA soll über 550.000 Euro landen. (map)