Swisscom weiter unter Druck

Nach dem deulichen Gewinneinbruch im ersten Halbjahr 2006 verlief das dritte Quartal etwas erfreulicher fĂĽr das Telekommunikationsunternehmen, bleibt aber hinter dem des Vorjahres zurĂĽck.

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Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom hat am heutigen Mittwoch die Ergebnisse des dritten Quartals 2006 veröffentlicht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 1,04 Milliarden Franken (652 Millionen Euro) blieb drei Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das Ergebnis des bisherigen Geschäftsjahres sei wesentlich durch die niedrigeren Preise für die Mobilfunkterminierung sowie die zusätzlichen Rückstellungen für die Interkonnektionsverfahren zurückzuführen, heißt es bei der Swisscom. Im Vergleich zur Vorjahresperiode fällt der Umsatz mit rund 7,2 Milliarden Franken (4,5 Milliarden Euro) 1,4 Prozent geringer aus. Der Nettogewinn verringerte sich von 1,9 auf 1,5 Milliarden Franken (924 Millionen Euro).

Nach dem deutlichen Gewinneinbruch im ersten Halbjahr 2006 verlief das dritte Quartal erfreulicher für das Telekommunikationsunternehmen. Trotz rückläufiger Zahlen im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftete die Swisscom das bislang beste Quartalsergebnis in diesem Jahr.

Bereinigt um Sondereffekte konnte die Swisscom nach eigenen Angaben den Umsatz um 0,6 Prozent respektive 44 Millionen Franken (27 Millionen Euro) steigern. Für das vollständige Geschäftsjahr 2006 erwartet das Telekommunikationsunternehmen einen Nettoumsatz von rund 9,5 Milliarden Franken (5,9 Millionen Euro). Zudem ließ die Swisscom verlauten, dass das starke Wachstum der Kundenzahlen in den Bereichen Breitbandinternet und Mobilfunk weiterhin anhält. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der ADSL-Kunden um 29,2 Prozent auf 1,3 Millionen. (spo)