Viper-Datenbank verdaut auch XML
IBM hat die kommende, als hybrider Datenserver charakterisierte Ausgabe seiner Server-Datenbank DB2 Viper als Betaversion ins Web gestellt.
IBM hat die kommende, als hybrider Datenserver charakterisierte Ausgabe seiner Server-Datenbank DB2 Viper als Betaversion ins Web gestellt. Unterstützte Betriebssysteme reichen von Windows über Linux und Unix bis zu IBMs Mainframe-System z/OS. Neben herkömmlichen, relational strukturierten Daten soll Viper auch XML-Objekte nativ speichern können, also ohne deren Elemente erst in passend vordefinierte Tabellen zu verteilen.
Eine solche Datenorganisation galt bislang als die Spezialität der XML-Datenbank Tamino der Software AG und soll etwa fürs Content Management, wo es nur vage Grundregeln über die mögliche Struktur der zu verwaltenden Dokumente gibt, bessere Performance ermöglichen. Während Tamino zur Abfrage seiner Datenbestände auf den W3C-Standard XQuery setzt, offeriert das im November angekündigteViper zusätzlich eine SQL-Erweiterung namens SQL/XML. In einem Technical Paper gibt IBM auch gleich Hinweise, wie man damit Abfragen formuliert.
Mit einem serviceorientierten Feature namens LBAC (Label Based Access Control) sollen Benutzer außerdem die Zugriffsrechte auf selbst angelegte Datenstrukturen besonders differenziert vergeben können. (hps)