Blackberry-Hersteller RIM bleibt in der Gewinnzone

Trotz der Zahlungen im Patentstreit mit NTP konnte Research in Motion im vierten Geschäftsquartal einen Nettogewinn erzielen.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Der kanadische Blackberry-Produzent Research im Motion (RIM) hat die Ergebnisse für sein Geschäftsjahr 2005/2006 vorgelegt, das am 4. März endete. In diesem Zeitraum machte RIM einen Umsatz von 2,07 Milliarden US-Dollar und erzielte einen Nettogewinn von 382 Millionen US-Dollar. Im Jahr zuvor hatte der Überschuss 213,4 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 1,35 Milliarden US-Dollar betragen.

Im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal erzielte RIM mit 561,2 Millionen US-Dollar einen gegenüber dem dritten Quartal nahezu konstanten Umsatz; gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahrs stieg der Umsatz, der damals bei 404,8 Millionen US-Dollar lag, um 39 Prozent. Der Gewinn im vierten Geschäftsquartal schmolz auf 18,4 Millionen US-Dollar gegenüber 120,1 Millionen US-Dollar ein Quartal zuvor. Grund dafür sind die Rückstellungen für die Zahlungen im Patentstreit mit NTP; die Differenz von 162,5 Millionen US-Dollar zu den ursprünglich veranschlagten Kosten für die gütliche Einigung im Patentstreit wurde im abgelaufenen Quartal als Kosten verbucht. Im vierten Quartal des Vorjahrs fiel noch ein Verlust von 2,6 Millionen US-Dollar an. (ssu)