Einen guten (unfallfreien) Rutsch und ein frohes neues Jahr!

Die Redaktionen des Heise-Verlags wünschen Ihnen, dass alle Ihre Hoffnungen in Erfüllung gehen. Möge das Jahr 2011 friedlich, aber keineswegs ereignisarm werden und Ihnen alles Gute bringen!

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Es liegt im Auge des Betrachters, dieses Jahr 2010. Es war das Jahr des iPads. Es war das Jahr des Smartphones. Es war das Jahr, das uns das lange schon versprochene mobile Internet gefügig machte. Es war das Jahr, das die ersten Auseinandersetzungen sah, die manche schon als Krieg zwischen Internet-Kontrollierern und Internet-Aufständigen bezeichnen. Es war das Jahr der Debatten – der Debatten um das Internet, wie es unser Denken verändert, um Algorithmen und Computer-Denken, darum, wie unser Denken vom Internet profitiert und es prägt. Das Jahr der Sarrazin-Debatte und der Plagiat-vs-Remix-Diskussion. 2010 war auch das Jahr der Internet-Kontrollversuche und des Scheiterns des Jugendmedienschutzstaatsvertrags, es war das Jahr, in dem die Frage der Netzneutralität einer größeren (Internet-)Öffentlichkeit als Problem bewusst wurde. 2010 sah die Krise und ihr Ausbleiben gleichzeitig. Und 2010 war das Jahr einer neuen Politisierung, die mit und durch das Internet chaotische, aber erfolgreiche Organisationsformen fand, die aber auch als rückwartsgewandt und technikfeindlich kritisiert wurde. Es war das Jahr der Patentkriege und -trolle, der Netzpolitik von Wikileaks. Für das alles und noch viel mehr muss nicht einmal Rio Reiser König von Deutschland werden, das alles war das Jahr 2010. Und das alles war das Jahr 2010 möglicherweise auch nicht – nicht nur, was die Betrachter in diesem Jahr sehen wollen, entscheidet dies, sondern auch, wie die Entwicklung im Jahr 2011 und danach weitergeht.

Man muss vielleicht nicht gleich auf Tron Legacy rekurrieren, um mal wieder einen Blick in die Vergangenheit der Zukunft zu werfen. Ein Resümee der Entwicklungen des Jahres 2010, die jeder für sich ziehen kann, ist schon eine Art Voraussage. Und wer sich fürchtet, für den gibt es auch schon Hinweise, auf welche sicherheitsrelevanten Ereignisse man achten sollte: Dank der redaktionseigenen Glaskugel präsentiert heise Security schon jetzt und wie immer exklusiv den ultimativen Jahresrückblick auf das vor uns liegende Jahr 2011.

"I'll do my very best" – das sollte eigentlich uns allen als Vorsatz für das neue Jahr reichen, man muss Butler James ja in diesem Fall nicht wörtlich nehmen. Zuallererst sollte man den Vorsatz auf sich selbst anwenden und unfallfrei die Silvesternacht überstehen. Die Redaktionen des Heise-Verlags wünschen Ihnen, dass alle Ihre Hoffnungen in Erfüllung gehen. Möge das Jahr 2011 friedlich, aber keineswegs ereignisarm werden und Ihnen alles Gute bringen! Kommen Sie unbeschadet über den Jahreswechsel und bleiben Sie uns mit Interesse (und Kritik) auch im neuen Jahr gewogen. (jk)