Thin-Client-System mit virtualisiertem Betriebssystem
NEC hat ein Thin-Client-System vorgestellt, in dem der Server nicht nur jedem Client einen Desktop zur VerfĂĽgung stellt, sondern gleich ein ganzes Betriebssystem.
NEC hat ein Thin-Client-System vorgestellt, das nicht nur die Applikationen ĂĽber einen Server ausliefert, sondern gleich das gesamte Betriebssystem samt Anwendungen. Das "Virtual PC Center" (VPCC) arbeitet mit Techniken der PC-Virtualisierungssoftware VMWare.
Zu dem Paket gehört der Thin-Client US-100, der Multimedia-Inhalte deutlich besser und schneller verarbeiten und darstellen soll. Dazu setzt der Client auf dem VPCC-Server (Virtual PC Server) auf, der ein komplettes Windows-XP virtualisiert und dem Thin-Client bereitstellt. Laut NEC lassen sich damit insbesondere bei Video- und Sprachanwendungen wie VoIP-Telefonie bessere Ergebnisse erzielen als bei vergleichbaren Geräten. Zur Verwaltung der VMWare-Virtualisierung stellt NEC außerdem eine Managementkonsole für VPCC bereit, die beispielsweise verfügbare Server-Ressourcen verwaltet oder die Software des Systems mit Updates versorgt. Laut Hersteller wird der Thin-Client und das VPCC-System ab Mitte Januar 2007 in Europa erhältlich sein.
| Virtual PC Center / US-100 Thin-Client | |
| Thin-Client-System | |
| Hersteller | NEC |
| Weitere Informationen |
Website Thin-Client US100 Datenblatt Website Virtual PC Center |
| Preis |
US100: 440 US-Dollar VPCC Virtual PC Server: 16.200 US-Dollar VPCC Management Server: 3.300 US-Dollar |
(rek)