CPU-Upgrade: Vier kleine Panasonic-Lumixe
16-Megapixel-CCD und ein neuer Bildprozessor sind Panasonics Verkaufsargumente für die neuen kompakten Lumix-Modelle FS18, FS35 und FS37 – nur die kleine FS16 bescheidet sich noch mit einem 14-MP-Sensor.
- Carsten Meyer
16 Megapixel sind auch Panasonics Verkaufsargument für die kompakten Lumix-Modelle FS18, FS35 und FS37 – nur die knapp 19 mm flache FS16 bescheidet sich noch mit einem 14-MP-CCD, wobei alle mit 1/2,33 Zoll Sensorgröße auskommen müssen. Panasonic-typisch ist der durchweg eingesetzte optische Bildstabilisator. Allen vieren ist ferner der neue Bildprozessor Venus Engine 6 gemein, der durch außergewöhnlich kurze Reaktions- und Fokussierzeiten auffällt, betont der Hersteller.
(Bild:Â Panasonic)
Panasonic schreibt dazu: "Der neue Hochleistungsprozessor […] erkennt und differenziert automatisch die drei entscheidenden Bildkomponenten: Kanten, fein strukturierte Bereiche und kontrastarme, unscharfe Flächen. Die Intelligente Auflösungstechnologie […] betont die Kanten, akzentuiert die Detailstrukturen und sorgt für gleichmäßige Wiedergabe kontrastarmer Flächen ohne Farbstörungen." Klingt gut, aber unserer Meinung nach müsste man mit einem weniger übertrieben hochauflösenden und womöglich sogar größeren Sensor gar nicht so viel verbessern – der Hersteller macht ja bei der anerkannt guten LX5 vor, wie es geht.
Die besonders flachen Modelle FS16 und FS18 sind mit dem 4-fach-Zoom Leica DC Vario-Elmar 3,1-6,5/28-112 mm ausgestattet, rückseitig kann man sich über ein 2,7-Zoll-Display mit QVGA-Auflösung freuen. Durch die höhere Auflösung bedingt, liefert die FS18 eine geringere Bildrate bei HD-Videos (24 fps statt 30 fps bei 720p).
(Bild:Â Panasonic)
Mit knapp 28 mm deutlich dicker, aber dafür auch mit einem 8-fach-Zoom ausgestattet, sind die Modelle FS35 und FS37, die sich ansonsten nur in der Art der Bedienung und bei der Display-Diagonale unterscheiden: Die FS35 muss mit einem 2,7-Zoll-LCD auskommen, die FS37 bekam einen 3-Zoll-Touchscreen (7,6 cm Diagonale, 230.000 Subpixel/QVGA) verpasst. Vorteil hierbei: Man kann das zu fokussierende Motivdetail direkt antippen, auf Wunsch löst die Kamera dann auch gleich aus. Die intelligente Automatik aktiviert das am besten geeignete der sechs Motivprogramme, koordiniert darüber hinaus den optischen Bildstabilisator OIS gegen Verwackeln, die Bewegungserkennung mit automatischer ISO-Steuerung sowie die Gesichtserkennung und korrigiert automatisch rote Augen bei Blitzaufnahmen, so Panasonic.
Neu hinzu gekommen bei der FS37/FS35 sind die zwei Funktionen "AF-Tracking" und "Intelligente Belichtung". Mit AF-Tracking kann die Scharfstellung auf ein Detail fixiert werden, das dann verfolgt wird, auch wenn es sich im Bild bewegt – praktisch etwa bei Kindern oder Tieren. Die Intelligente Belichtung passt die Belichtung extrem heller oder dunkler Bildpartien jeweils unterschiedlich an und will so verhindern, dass Strukturen in den hellsten oder dunkelsten Bereichen verloren gehen. Besonders stolz ist man bei Panasonic auf die aufwendige Objektivkonstruktion des Leica DC 3,3-5,9/28-224 mm (vgl. KB), das mit neun Linsen in sieben Gruppen inklusive dreier asphärischer Elemente mit sechs asphärischen Oberflächen aufgebaut ist. Die Kameras sollen ab Ende Februar in verschiedenen Farben verfügbar sein. (cm)