Leichte Erholung auf dem deutschen IT-Stellenmarkt
Von Januar bis Oktober gab es auf dem IT-Stellenmarkt etwa 2300 mehr Jobangebote als im Vergleichszeitraum 2003.
Von Januar bis Oktober dieses Jahres wurden 14.322 IT-Spezialisten gesucht. Damit ist die Zahl gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um etwa 2300 angestiegen, hat der Personaldienstleister Adecco im Auftrag der Computerwoche ermittelt. Damit könne eine leichte Erholung auf dem deutschen IT-Stellenmarkt festgestellt werden. Der erhoffte Aufschwung sei aber noch nicht eingetreten.
Die meisten Stellen werden demnach weiterhin von Beratungs- und Softwarefirmen angeboten. Bei 3546 Offerten habe es hier mit 30 Prozent den stärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr gegeben. Die gesamte Dienstleistungsbranche, allen voran Werbeagenturen, Marktforschungsinstitute und Wirtschaftsberatungen, hätten im zweistelligen Prozentbereich mehr Jobs ausgeschrieben als im vergangenen Jahr. Das Angebot im öffentlichen Dienst sei bis Oktober 2004 mit rund 1800 Ausschreibungen konstant geblieben. Weniger gut sei die Lage der Chemiebranche und vor allem aus der Luft- und Raumfahrt, wo die Zahl der Jobangebote noch einmal gesunken sei.
Besonders stark sei mit 60 Prozent auf 1411 Jobs der Zuwachs im Bereich Organisation und Koordination, vor allem bei den firmeninternen Beratern. Ebenfalls mehr Jobofferten richteten sich an Anwendungsentwickler. 2812 Stellenangebote in diesem Bereich würden einem Plus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum entsprechen, in dem noch ein Rückgang um 50 Prozent zu verzeichnen gewesen sei. Stärker gesucht seien auch Verkäufer, Datenbank- sowie Systemspezialisten. Gleich geblieben oder leicht rückläufige Tendenzen seien bei den Stellenangeboten im Netzwerk- und Systemumfeld sowie den Rechenzentren festzustellen. (anw)