Infineon meldet Vorsprung bei Nanoröhrchen-Transistoren

Weltweit arbeiten Chip-Hersteller an neuartigen Chips auf der Basis von Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Die deutsche Infineon scheint dabei die Nase vorn zu haben

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Von
  • Sascha Mattke

Forscher beim Chiphersteller Infineon haben einen Nanoröhrchen-Transistor mit den derzeit kleinsten Strukturen der Welt hergestellt. Das berichtet Technology Review aktuell unter Berufung auf eine Veröffentlichung im Fachblatt Nano Letters. Mit einer so genannten Gate-Länge von nur 18 Nanometern hat Infineon einen Vorsprung gegenüber Konkurrenten wie IBM und Intel, die ebenfalls an kleineren Chip-Strukturen auf der Grundlage von Kohlenstoff-Nanoröhrchen arbeiten.

Die kleinsten Strukturen auf Siliziumchips aus der Serienfertigung messen derzeit 90 Nanometer; allerdings sollen im Labor mit Silizium bereits Strukturgrößen von 5 Nanometern erreicht worden sein. Doch der Vorteil der Nanoröhrchen liegt nicht nur in geringer Größe: Sie ermöglichen prinzipiell Strom sparende Schaltkreise und einen einfacheren Produktionsprozess.

Siehe dazu in Technology Review aktuell: (sma)