Computerhersteller Lintec macht weniger Verluste [Update]

Das Wachstum des sächsischen Computerherstellers ist nach eigenen Angaben hinter den Erwartungen zurückgeblieben; besonders der Handel mit Komplett-PCs und Peripherie sei enttäuschend verlaufen.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Der sächsische Computerhersteller Lintec hat in den ersten neun Monaten seinen Verlust durch massiv gesenkte Personalkosten verringert. Das Geschäftsjahr will Lintec nun mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs lag der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) bei 410.000 Euro, im gleichen Vorjahreszeitraum schrieb man noch 2 Millionen Euro an roten Zahlen. Der Nettoverlust in den ersten neun Monaten verringerte sich im Jahresvergleich von 2,649 Millionen Euro auf 886.000 Euro. Der Umsatz stieg um 34 Prozent von 5,017 auf 6,722 Millionen Euro. Im dritten Quartal allein stieg der Umsatz im Jahresvergleich von 566.000 auf 1,067 Millionen Euro, der Nettoverlust verringerte sich von 987.000 auf 741.000 Euro.

Allerdings meinte Lintec in seiner Börsenpflichtmeldung, das Wachstum sei nicht wie erwartet ausgefallen: "Das Umsatz- und Ertragsziel für das dritte Quartal wurde nicht erreicht." Avisierte Aufträge seien nicht wie erwartet abgeschlossen worden und man habe weder im Retail- noch im Fachhandelssegment die Ziele erreicht. Besonders der Handel mit Komplett-PCs und Peripheriegeräten sei enttäuschend verlaufen, meint man bei Lintec, während die Firma beim Handel mit Komponenten erfolgreich gewesen sei.

[Update]:
Das Ergebnis sei vor allem durch niedrigere Bezahlung der Mitarbeiter und des Managements verbessert worden, sagte Buchheim gegenĂĽber dpa. Die Personalkosten seien um 20 Prozent auf 1,6 Millionen Euro verringert, die Zahl der Mitarbeiter von 100 auf 95 reduziert worden. (jk)