Größe des Gnome-Terminals beim Start festlegen
Ich arbeite mit dem Gnome-Desktop und betreibe das Terminal-Fenster immer in einer bestimmten Größe. Allerdings merkt sich das Programm die Fenstergröße nicht, sondern startet bei jedem Aufruf mit den Vorgabeeinstellungen. Auch über die Profileinstellungen lässt sich die Fenstergröße nicht dauerhaft speichern. Gibt es da einen Trick?
- Andrea Müller
Ich arbeite mit dem Gnome-Desktop und betreibe das Terminal-Fenster immer in einer bestimmten Größe. Allerdings merkt sich das Programm die Fenstergröße nicht, sondern startet bei jedem Aufruf mit den Vorgabeeinstellungen. Auch über die Profileinstellungen lässt sich die Fenstergröße nicht dauerhaft speichern. Gibt es da einen Trick?
Keinen Trick, aber einen passenden Aufrufparameter: Mit der Option - -geometry, gefolgt von der gewünschten Zeilen- und Spaltenzahl, entscheiden Sie beim Start, in welcher Größe sich das Terminal-Fenster präsentiert, etwa mit:
gnome-terminal --geometry 60x20
Zusätzlich können Sie die Position des Fensters relativ zur oberen linken Bildschirmecke in Pixeln angeben, indem Sie die gewünschten Werte mit einem vorangestellten Plus-Zeichen an die Fenstergröße anhängen:
gnome-terminal --geometry 60x20+100x200
Die Wunschwerte finden Sie am elegantesten mit dem Kommando xwininfo heraus. Klicken Sie nach der Eingabe des Befehls das passende Terminal-Fenster an und kopieren Sie die Werte aus der letzten Zeile der Ausgabe. Damit das Terminal künftig immer in dieser Position und Größe startet, passen Sie seinen Menüeintrag an. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Startmenü und wählen Sie „Menüs bearbeiten“ aus dem Kontextmenü. Im Menüeditor markieren Sie den Eintrag des Terminals und klicken auf „Eigenschaften“. Ergänzen Sie im folgenden Dialog im Feld „Befehl“ den Programmaufruf um die Option - -geometry und die zuvor kopierten Größen- und Positionswerte.
(amu)