Vorgeschaut: OOP feiert 20-jähriges Jubiläum
Von 24. bis 28. Januar findet in München die Jubiläumsauflage der OOP statt, zu der sich bekannte IT-Experten wie Erich Gamma, Martin Fowler und Tom DeMarco angekündigt haben.
- Alexander Neumann
Schon traditionell findet Ende Januar die Softwarekonferenz OOP statt. Dieses Jahr verspricht die von SIGS-Datacom in München ausgerichtete Veranstaltung ein besonderes Ereignis zu werden, da sie nun ihre 20. Auflage feiert. Zwar hat die fachliche Leiterin, Frances Paulisch, ihre Konferenzvorschau mit dem Satz "Die Zukunft beginnt jetzt" überschrieben, doch dieses Mal wird sicherlich die eine oder andere Retrospektive im Vordergrund stehen.
Das drückt sich beispielsweise in den vertrauten Namen der Sprecher aus, die von 24. bis 27. Januar Keynotes halten werden. Es kommen etwa Erich Gamma, Martin Fowler und Tom DeMarco, die in den letzten 20 und mehr Jahren der Zunft der Softwareentwickler und IT-Projektleitern als Vorbilder gedient haben. Weitere Keynote-Vorträge geben Ralph de Wargny (Intel), Andrew Brownsword (Electronic Arts Blackwood), Rainer Grau (Zühlke), Scott Berkun und Kevlin Henney. Es geht unter anderem um Themen wie die Softwareentwicklung für Many-Core-Prozessoren, Spieleentwicklung, den Status quo von Design Patterns und Softwaredesign sowie um Change-Management.
Seit Jahren schon besteht die Möglichkeit, die Keynotes der OOP kostenlos besuchen zu können, wenn man sich für die ebenfalls kostenlose Messe registriert. Das ist aber nur eines von vielen weiteren kostenfreien Angeboten der Konferenz. Beispielsweise gibt es über 30 Firmenvorträge im Messebereich, der dieses Jahr rund 60 Aussteller zählt. Des Weiteren gibt es spezielle Veranstaltungen zu VMwares Cloud Application Platform (25. Januar) sowie zum kollaborativen Application Lifecycle Management (ALM) von IBM (26. Januar) und einen Oracle Developer Day (27. Januar).
heise Developer wird wie 2010 und 2009 vor Ort sein und über die Konferenz berichten. (ane)