Ganzweitwinkel: Samsung WB210
Weniger als 24 mm Anfangsbrennweite sind bei Kompakten äußerst selten. Die neue WB210 von Samsung will auf Knopfdruck sogar 21 mm erreichen. Neben 12-fach-Zoom und 14 Megapixeln hat die Kamera auch einen 3,5-Zoll-Touchscreen zu bieten.
- Carsten Meyer
Weniger als 24 mm Anfangsbrennweite sind bei Kompakten kaum zu finden. Samsung hat mit der neuen WB210 nun eine Ausnahme vorgestellt: Ihr bildstabilisiertes 12-fach-Zoom (KB-äquiv. 24 bis 288 mm, f/2,9-5,9) mit Schneider-Kreuznach-Rezeptur lässt sich auf Tastendruck im Brennweitenbereich nach unten auf 21 mm erweitern. Wie das technisch funktioniert, konnten wir allerdings nicht in Erfahrung bringen; auffällig ist allerdings, dass die Kamera einen CCD mit 16 Megapixeln besitzt, von denen sie nominal nur 14 verwendet, und dass die kürzeste Brennweite nicht stufenlos, sondern nur durch Umschalten erreicht wird.
In die mit 100,9 x 59,4 x 22,4 mm recht kompakte Kamera hat Samsung einen 3,5-Zoll-Touchscreen untergebracht; wie die neue SH100 wird sie im Smartphone-Stil bedient, was bei Samsung "Smart Access" heißt. Neben der WB210 stehen bei Samsung noch drei "2View"-Modelle mit zusätzlichem Front-LCD in den Startlöchern, die ST700, PL120 und PL170. Die ebenfalls neu vorgestellte PL210 ist dagegen ein recht kompakter Superzoomer (27 bis 270 mm). Alle fünf Kameras sollen im März erscheinen, Preise nannte Samsung noch nicht. (cm)