HP schätzt Kosten durch Stellenabbau auf 200 Millionen US-Dollar
Zurzeit prüft das Unternehmen, aus welchen Geschäftsbereichen wie viele Stellen gestrichen werden.
Hewlett-Packard schätzt, dass der Arbeitsplatzabbau in dem Unternehmen in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 200 Millionen US-Dollar kosten wird. Das geht aus einer Eingabe des Unternehmens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hervor. HP machte noch keine Angaben, wie viele Stellen gestrichen werden sollen.
In der Eingabe heißt es, als Teil der weiter fortgeführten Kostenumstrukturierung prüfe HP die Größe der Belegschaft. Die aus den Stellenreduzierungen entstehenden Kosten würden sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres mit 4 Cent je Aktie niederschlagen. Zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres hatte HP weltweit etwa 150.000 Mitarbeiter. Der nun angestrebte Stellenabbau soll laut Medienberichten alle Geschäftsbereiche betreffen.
Vorige Woche hatte HP eine kräftige Gewinnsteigerung für das vierte Quartal des vorigen Geschäftsjahres gemeldet. Das Ergebnis war unter anderem auf striktes "Kostenmanagement" zurückzuführen, das offenbar beibehalten wird. (anw)