Sony Ericsson bleibt auf Erfolgskurs

Erwartungsgemäß verkaufte das Joint Venture im ersten Quartal weniger Handys als im Weihnachtsquartal, doch konnte Sony Ericsson seinen Handyabsatz im Jahresvergleich um 41 Prozent erhöhen und den Nettogewinn verdreifachen.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl
Das schwedisch-japanische Joint Venture Sony Ericsson konnte im ersten Quartal 2006 mit 13,3 Millionen ausgelieferten Handys seinen Absatz im Jahresvergleich um 41 Prozent steigern. Der Quartalsumsatz betrug knapp zwei Milliarden Euro und wuchs damit um 55 Prozent. Der Nettogewinn verdreifachte sich gegenüber dem ersten Quartal 2005 gar auf nun 109 Millionen Euro.
Zwar liegen die Ergebnisse des abgelaufenen Quartals zyklusbedingt unter denen des vierten Quartals 2005, das dank des Weihnachtsgeschäfts die umsatz- und profitträchtigste Periode ist. Sony Ericsson zufolge konnte man die Ernte aus früheren Entwicklungsinvestitionen im ersten Quartal einfahren, indem man zu Jahresbeginn mehr neue Modelle präsentierte als in früheren ersten Quartalsperioden.
Zu den Umsatzbringern zählen die Handys mit Multimediafunktionen der "Walkman"-Familie, die jüngst um die Modelle W950i und W700i erweitert wurde. Hingegen trennte sich Sony Ericsson im März von seiner M2M-Sparte. Anstelle der weniger profitablen Machine-to-machine-Kommunikation via Mobilfunk konzentriert sich das Gemeinschaftsunternehmen damit voll auf das Geschäft mit Handys.
  Q4 2004 Q1 2005 Q4 2005 Q1 2006 2004 2005
Ausgelieferte Handys Mio. Stück 12,6 9,4 16,1 13,3 42,3 51,2
Umsatz in Mio. Euro 2005 1289 2310 1992 6525 7268
Vorsteuergewinn Mio. Euro 140 70 206 151 486 514
Nettogewinn Mio. Euro 55 32 144 109 316 356