China testet Urheberrechtsabgabe fĂĽr Karaoke-Bars
Die chinesische Regierung will laut Xinhua Zeichen dafĂĽr setzen, dass sie die Durchsetzung von Copyrights forciert.
Karaoke-Bars in Beijing, Shanghai und Guangzhou müssen demnächst eine Urheberrechtsabgabe zahlen. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, die Abgabe betrage 12 Yuan am Tag (1,20 Euro) je Karaoke-Raum. Die chinesische National Copyright Administration führe die Abgabe zunächst testweise ein. Für einige Karaoke-Etablissements könnte es teuer werden, denn manche verfügten über mehr als 100 Räume.
Die chinesische Regierung will damit ein Zeichen setzen, dass sie in der Volksrepublik Copyrights stärker durchsetzen will, heißt es in dem Bericht weiter. Zunächst soll die China Audio and Video Association die Abgaben einsammeln. Voraussichtlich bis zum Ende des Jahres werde dafür eine eigene Gebührenstelle gegründet. Das eingesammelte Geld soll an Musik-Produzenten, Komponisten und Plattenfirmen weitergereicht werden. (anw)