ZMD bekommt Aufträge für 90 Millionen Euro von Automobilzulieferern

Der Dresdner Chiphersteller hat mit drei internationalen Automobilzulieferern langfristige Verträge abgeschlossen.

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  • dpa

Der Dresdner Chiphersteller ZMD hat mit drei internationalen Automobilzulieferern langfristige Verträge abgeschlossen. Sie garantierten einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren, teilte ZMD heute mit. Schwerpunkt seien kundenspezifische so genannte x-by-Wire-Lösungen für die Automobil-Branche. Sie ermöglichen die Übertragung von Steuerbefehlen im Fahrzeug über elektrische Leitungen und zukünftig auch über optische Systeme oder durch kabellose Technik.

Die Auftragslage ist nach Angaben des Unternehmens ausgesprochen positiv. Für die nächsten fünf Jahre wurden Rahmenverträge im Umfang von rund 600 Millionen Euro vereinbart. "Mit den neuen Verträgen verbessert sich unsere langfristige Auftragslage weiter", sagte Vorstandsvorsitzender Thilo von Selchow.

ZMD stellt anwendungsspezifische Chipsätze, Speicher und Prozessoren her, die in der Automobil- und Industrieelektronik, der Medizintechnik und für Infrarotschnittstellen, beispielsweise in Handys und Fernbedienungen, eingesetzt werden. Das 1961 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Dresden. ZMD beschäftigt weltweit 824 Mitarbeiter. (dpa) / (anw)