New York verklagt Mobilfunker wegen irreführender Werbung

Nextel, Sprint und T-Mobile USA sollen mit Preisangaben in ihren Anzeigen gegen das New York City Consumer Protection Law verstoßen haben.

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Das New York City Department of Consumer Affairs (DCA) hat die Mobilfunkunternehmen Nextel, Sprint und T-Mobile USA vor dem New York Supreme Court verklagt, weil sie mit irreführenden Angaben geworben haben sollen. Das DCA, die Anzeigen von Mobilfunkunternehmen seit Herbst 2003 intensiv beobachtet, hat sich außerdem außergerichtlich von den ebenfalls gescholtenen Firmen Cingular Wireless und Verizon Wireless die Zusagen eingeholt, dass sie sich künftig gemäß den Richtlinien des New York City Consumer Protection Law verhalten, teilt das DCA mit.

DCA-Commissioner Jonathan Mintz sagt, man könne nicht in der Überschrift ein gutes Geschäft verheißen, die wahren Kosten aber in Kleinschrift verstecken. "Wenn eine Telefonfirma kostenlose Ferngespräche verspricht, sollten die Verbraucher sie auch bekommen." T-Mobile USA habe beispielsweise mit "Free Long Distance" und "Free Roaming" geworben, auf Einschränkungen aber lediglich in einer mehrzeiligen Fußnote hingewiesen. Mintz glaubt, dass die drei beklagten Firmen dem Beispiel von Cingular Wireless und Verizon Wireless folgen. (anw)