Stellenabbau bei BBC Online

Das Aufsichtsgremium der britischen Rundfunkanstalt hat ein Strategiepapier genehmigt, das eine Etatkürzung im Online-Bereich um 25 Prozent vorsieht.

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Die Rundfunkanstalt British Broadcasting Corporation (BBC) kürzt in den kommenden zwei Jahren ihren jährlichen Online-Etat um 25 Prozent auf 103 Millionen Pfund (121 Millionen Euro). Dabei werden rund 360 Mitarbeiter ihren Job verlieren, heißt es in dem Strategiepapier (PDF-Datei), das vom Aufsichtsgremium BBC Trust nun genehmigt wurde. Wie viele Mitarbeiter die BBC im Online-Bereich derzeit beschäftigt, geht aus dem Papier nicht hervor. Die Stellen sollen hauptsächlich deshalb wegfallen, weil die BBC ihren Wald an Online-Angeboten lichten und Redundanzen abbauen will.

Die BBC will laut dem Strategiepapier die Hälfte der 400 von ihr betriebenen Websites aufgeben. Beispielsweise sollen einige Weblogs zu Spezialthemen und Foren wegfallen. Lokale BBC-Webseiten sollen sich nur noch auf das Wesentliche konzentrieren, zudem werde BBC Online auf außenstehende Anbieter weiter verweisen. Nach dem Umbau des BBC-Angebots, der nun angegangen werden soll, blieben Inhalte rund um die Bereiche "Nachrichten, Sport und Wetter", "iPlayer und TV", "Radio und Musik", "Kinder" sowie "Lernen und Wissen" übrig. (anw)