Lexmark plant Entlassungen
Der US-amerikanische Druckerhersteller Lexmark freut sich über gestiegene Verkaufszahlen bei Laserdruckern und Tintenstrahlern, will aber in nächster Zeit rund 275 Arbeitsplätze vernichten.
Der US-amerikanische Druckerhersteller Lexmark hat im vergangenen Vierteljahr seinen Umsatz gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 1,248 Milliarden auf 1,283 Milliarden US-Dollar gesteigert. Allerdings ging der Nettogewinn von 136,6 Millionen vor allem wegen steuerlicher Belastungen auf 79,9 Millionen US-Dollar zurück. CEO Paul J. Curlander freut sich über ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich in der Laserdrucker- und der Tintenstrahler-Sparte. Während der Umsatz um 3 Prozent anstieg, gab es allein bei Laserdrucker- und Tintenstrahler-Zubehör eine Umsatzsteigerung um 9 Prozent, teilt Lexmark mit.
In seiner aktuellen Quartalsmitteilung gibt das Unternehmen außerdem bekannt, bis zur ersten Jahreshälfte 2006 etwa 275 Arbeitsplätze vernichten zu wollen. Die dadurch ersparten 23 Millionen US-Dollar jährlich sollen "strategischen Initiativen" bei Lexmark zur Verfügung stehen. Für das dritte Quartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Der Gewinn je Aktie werde durch die Kosten für die Entlassungen (insgesamt 26 Millionen US-Dollar), die größtenteils in dem Dreimonatsabschnitt stattfinden, beeinflusst 0,95 bis 1,05 US-Dollar betragen. (anw)