US-Telekom-BranchenfĂĽhrer Verizon verdient 2,1 Milliarden Dollar
Der Konzern konnte bei der Mobilfunktochter und T-Mobile-Konkurrenz Verizon Wireless ein starkes Kundenwachstum verzeichnen und das Festnetzgeschäft stabilisieren.
Der größte amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon Communications hat dank eines rasanten Kundenzuwachses bei seiner Mobilfunk-Firma Verizon Wireless und eines stabilisierten Festnetz-Geschäfts im zweiten Quartal 2,1 Milliarden Dollar verdient. Der Quartalsumsatz legte um 4,6 Prozent auf 18,6 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn pro Aktie stieg von 64 auf 75 Cent. Im Vorjahresquartal hatte Verizon einen Gewinn von 1,8 Milliarden Dollar verbucht.
Verizon Wireless, Konkurrentin von T-Mobile USA, gewann netto 1,9 Millionen neue Kunden und steigerte den Umsatz um 14,6 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar. In den vergangenen zwölf Monaten steigerte die Mobilfunk-Tochter die Zahl ihrer Kunden um 6,9 Millionen auf 47,4 Millionen. Verizon Wireless gehört dem US-Unternehmen zu 55 Prozent. Die britische Vodafone Group hält die Restanteile.
Das US-Festnetzgeschäft hatte einen Umsatz von 9,4 Milliarden Dollar oder 0,5 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2004. Dies war der geringste Umsatzrückgang der Sparte seit vier Jahren. Der Verizon-Halbjahresumsatz erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 36,7 Milliarden Dollar und der Halbjahresgewinn um 29,2 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar oder 1,38 (1,07) Dollar je Aktie.
Verizon erwartet für 2005 mehr als zwei Milliarden Dollar aus einem Aktienrückkauf, der vom italienischen Mobilfunkanbieter Vodafone Omnitel eingeleitet wurde. Verizon erhielt im zweiten Quartal davon bereits 1,2 Milliarden Dollar und erwartet den Rest in der zweiten Jahreshälfte. (dpa) / (jk)