Zeiss und Schneider Kreuznach werden Micro-FourThirds-Mitglieder

Die deutschen Traditionshersteller Zeiss und Schneider Kreuznach planen Objektivserien nach dem Micro-FourThirds-Standard und haben sich deshalb dem Konsortium angeschlossen. Ebenfalls neu dabei: Der japanische Hersteller Komamura.

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  • Carsten Meyer

Der deutsche Optik-Spezialist Schneider-Kreuznach, der unter anderem für einige Kodak- und Samsung-Objektive verantwortlich zeichnet, schließt sich der Micro Four Thirds System Standard Group an, dem von Panasonic und Olympus begründeten Unternehmenskonsortium. "Dieser Standard hat ein großes Potenzial. Er vereinfacht und verbessert die Möglichkeiten für kompakte Digitalkameras und bietet somit eine große Chance für die Branche insgesamt, aber auch für uns als Optikhersteller. Die Planung für eine entsprechende Objektivserie läuft bei uns bereits auf Hochtouren", lässt Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe, dazu verlauten.

Auch die Carl Zeiss AG aus Oberkochen meldete am heutigen Montag den Beitritt zur Micro Four Thirds System Standard Group, nannte aber noch keine konkreten Pläne. Für Anwender spiegelloser Systemkameras wären hier vor allem die Zeiss'schen HD-Video-Objektive interessant, die es bislang nur mit Anschlüssen für professionelle Videokameras gibt.

Als Dritter im Bunde der neuen Mitglieder ist der japanische Hersteller Komamura zu nennen, der unter der Marke Horseman Großformat-Kameras anbietet und auch als Zubehörlieferant und Auftragsfertiger tätig ist. (cm)