Software AG schließt sich der Eclipse Foundation an

Der Softwarehersteller will Entwicklern eine produktive, einheitliche Entwicklungsumgebung für seine Integrationssuite Crossvision ermöglichen. Die Eclipse Foundation sieht er dafür als ideales Umfeld.

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Der nach SAP zweitgrößte deutsche Softwarehersteller, die Software AG, hat sich der Eclipse Foundation angeschlossen. Künftig sollen alle Entwicklerwerkzeuge in Crossvision, einer Integrationssuite für serviceorientierte Plattformen, für Eclipse ausgelegt sein. Auch werde die 4-GL-Sprache Natural 2006 die Eclipse-Umgebung unterstützen.

Die Software AG bezeichnet diesen Schritt als "strategische Entscheidung". Entwicklern solle eine produktive, einheitliche Entwicklungsumgebung für alle Crossvision-Komponenten bereitgestellt werden. Dazu sei Eclipse die ideale Plattform. "Mehr als 85 Prozent unserer Werkzeuge basieren bereits auf Eclipse, und der vollständige Umstieg wird Ende dieses Jahres abgeschlossen sein", betont Peter Kürpick, Vorstandsmitglied der Software AG in einer Mitteilung.

Die Eclipse Foundation gibt vor allem mit Eclipse beziehungsweise der Eclipse Rich Client Plattform (RCP) eine erweiterbare Entwicklungsumgebung und eine Plattform für die Integration von Programmierwerkzeugen als Open Source heraus. Die Organisation entstand, nachdem im November 2001 IBM den Quellcode einer Entwicklungsumgebung in die neu gegründete Open-Source-Community Eclipse.org eingebracht hatte. IBM dominierte das Geschehen, bis Eclipse Anfang 2004 in eine eigenständige und unabhängige gemeinnützige Gesellschaft zur Weiterentwicklung der gleichnamigen Plattform umgewandelt wurde. (anw)