Noble M600: Britischer Sportwagen mit Yamaha-V8-Motor

Zwei Jahre war von der kleinen Sportwagenmanufaktur Noble kaum etwas zu hören. Nun stellt die britische Firma das Serienmodell des M600 vor. 2009 präsentiert, wird er erst jetzt an die ersten Kunden ausgeliefert

vorlesen Druckansicht 6 Kommentare lesen
Lesezeit: 3 Min.
Von
  • skr
Inhaltsverzeichnis

Leicester (Großbritannien), 8. Februar 2011 – Zwei Jahre war von der kleinen Sportwagenmanufaktur Noble kaum etwas zu hören. Nun stellt die britische Firma das Serienmodell des M600 vor. Der Sportwagen wurde 2009 präsentiert, wird aber erst jetzt an die ersten Kunden ausgeliefert.

Das erste Fahrzeug von Lee Noble erschien 1999 und hieß M10, seither gab es unter anderem noch den M12 und den M15, der nun vom M600 abgelöst wird. Das neue Modell ist deutlich stärker als sein Vorgänger. Markierte bis vor kurzem der M15 mit 461 PS die Leistungsspitze, kann der Fahrer des M600 auf bis zu 659 PS und 819 Nm zurückgreifen. Der 4,4-Liter-V8-Motor stammt von Yamaha und wird über einen Twinturbo aufgeladen. Der Fahrer kann aus drei Fahrprogrammen wählen: Road, Track und Race. Der Motor leistet dann 456, 557 bzw. 659 PS. Parallel ändert sich auch die Sensibilität der Gasannahme.

Noble M600: Britischer Sportwagen mit Yamaha-V8-Motor (10 Bilder)

Der M600 ist das neueste Modell der britischen Sportwagenschmiede Noble.

Ein Vorserienmodell des M600 bewältigte den Spurt von null auf 120 mph, zirka 193 km/h, in 8,9 Sekunden. Zum Vergleich: Ein Ferrari Enzo schafft eine Beschleunigung von null auf 200 km/h in 9,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des Briten wird mit zirka 362 km/h angegeben – das wären immerhin sieben km/h mehr als beim Enzo. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe vom Hersteller Graziano. Die Traktionskontrolle kann abgeschaltet werden: Sicherheitshalber fragt die Bordelektronik nach dem ersten Knopfdruck, ob man dies wirklich tun will. Erst ein zweiter Knopfdruck deaktiviert die Traktionskontrolle.