Telekom, Siemens und IBM wollen Angebot für IT-Projekt der Bundeswehr nachbessern
Sollte das Konsortium TIS bereit sein, von früheren Vorstellungen abzurücken, dann könnte laut einem Zeitungsbericht bis April 2005 der Bundeswehr ein Angebot vorliegen.
Die Deutsche Telekom, Siemens und IBM wollen ein nachgebessertes Angebot für das milliardenschwere IT-Projekt "Herkules" der Bundeswehr abgeben. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf "Branchenkreise". Auch verteidigungspolitische Experten gingen von einer "weiteren positiven Zusammenarbeit" aus, heißt es in dem Bericht. TIS hatte sich bereits vor mehr als zwei Jahren um den Milliardenauftrag beworben, war aber gegen das Konkurrenz-Konsortium Isic 21, bestehend aus dem IT-Dienstleister CSC, dem europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS und Mobilcom, unterlegen.
Im Juli hatte das Bundesverteidigungsministerium die Verhandlungen mit Isic 21 ergebnislos abgebrochen. Daraufhin hatte das Ministerium Gespräche mit dem Konkurrenzkonsortium TIS um T-Systems, IBM Deutschland und Siemens Business Services aufgenommen. Im September hieß es, die Verhandlungen über die Auftragsvergabe gehen weiter. Sollte TIS bereit sein, dann könne nach den Vorstellungen der Bundeswehr bis spätestens April 2005 ein Angebot vorliegen. (anw)