Siemens erweitert Mobilfunknetz in chinesischer Provinz Anhui

So genannte Power CPs für die Vermittlungssysteme sollen die Kapazitäten der GSM-/GPRS-Basisstationen erweitern.

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  • Sven-Olaf Suhl

Anhui Mobile Communication Corporation Ltd., ein Tochterunternehmen der China Mobile Communications Corporate Ltd. (China Mobile), hat den Siemens-Bereich Communications beauftragt, sowohl das GSM- als auch das GPRS-Mobilfunknetz für die Provinz Anhui zu erweitern. In diesem Rahmen wird Siemens Hochleistungsprozessoren -- so genannte Power CPs -- für die Vermittlungssysteme liefern und die Kapazitäten der Basisstationen erweitern. Ab Januar 2005 sollen Kunden der Anhui Mobile von der erhöhten Netzleistung profitieren, heißt es in einer heute von Siemens verbreiteten Mitteilung. Der Gesamtauftragswert betrage rund 60 Millionen US-Dollar.

Die Power CPs von Siemens erhöhen nach Unternehmensangaben die Performance von Mobile-Switching-Systemen und bereiten das Netz zusätzlich auf den Ausbau mit 3G-Technik vor. Das Münchner Unternehmen scheint im China-Geschäft seit längerem erfolgreich zu sein: Auch Mitte November sowie im Februar 2004 hatte Siemens Aufträge chinesischer Mobilnetzbetreiber im Wert von 70 Millionen US-Dollar beziehungsweise 100 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. (ssu)