Kleine Superzoomer: Olympus SZ-10 und VR-330

Zwei neue Superzoom-Kompakte versprechen reichlich Brennweite im kleinen Gehäuse, und für Einsteiger kündigt Olympus eine günstige Kamera mit Vierfach-Zoom an.

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Lesezeit: 3 Min.
Von
  • Robert Seetzen
  • Carsten Meyer

In Schwarz und Silber erhältlich: Olympus SZ-10

(Bild: Olympus)

Im rund 10 × 7 × 4 Zentimeter kleinen Gehäuse der SZ-10 bringt Olympus mehr als umgerechnet 500 Millimeter Brennweite unter, eine auch im Zeitalter ständig schrumpfender Megazooms beachtliche Leistung. Die Anfangsbrennweite des 18-fach-Zooms beträgt 28 Millimeter, die Lichtstärke kann mit f/3,1-4,4 zumindest am oberen Ende der Brennweitenskala überzeugen. Als Bildsensor kommt ein CCD mit 14 Megapixeln Auflösung und knapp 8 Millimetern effektiver Bilddiagonale zum Einsatz. Die maximale Empfindlichkeit beträgt ISO 3200 bei voller Auflösung, einen auflösungsreduzierten Modus nochmals höherer Empfindlichkeit gibt es nicht. Fotoserien speichert die SZ-10 mit bis zu 10 Bildern/s bei einer Auflösung von 3 Megapixeln und 4,8 Bildern/s bei einer Auflösung von 5 Megapixeln. Beide Serienmodi erlauben Sequenzen von bis zu 42 Bildern. Videoclips werden im Format 720p gespeichert, als Kompressionsverfahren kommt MPEG4 zum Einsatz. Die mit Eye-Fi-WLAN-Karten kompatible SZ-10 soll ab März für 249 Euro erhältlich sein.

Die Olympus VR-330 gibt es auch in Rot, Schwarz und Silber.

(Bild: Olympus)

Ebenfalls ab März will Olympus die VR-330 ausliefern, der Listenpreis des 12,5-fach-Zoomers beträgt 169 Euro. Wie in der SZ-10 arbeitet auch hier ein CCD mit 14 Megapixeln Auflösung, statt ISO 3200 wie die SZ-10 erlaubt die VR-330 maximal ISO 1600. Die Brennweite reicht von 24 bis 300 Millimeter, die Lichtstärke von f/3,0 bis f/5,9. Trotz des großen Brennweitenbereichs ist das Gehäuse mit rund 10 x 6 x 3 Zentimetern recht klein und auch vergleichsweise schlank geraten. Videoclips speichert die VR-330 wie die SZ-10 im Format 720p, statt einer platzsparenden MPEG4-Kompression kommt hier allerdings nur Motion JPEG zum Einsatz. Olympus hat ihr ferner eine 3D-Funktion spendiert, die aus zwei Bildern eines Schwenks ein stereoskopisches Bild anfertigt. Wie bei der SZ-10 löst ihr 3"-Monitor (7,6 cm) 460.000 Subpixel auf (Halb-VGA).

Auch in der voraussichtlich ab Ende Februar erhältlichen VG-110 werden Videoclips mit Motion JPEG komprimiert, die höchste Videoauflösung beträgt hier allerdings nur 640 × 480 Pixel – eine mit Blick auf den Listenpreis von 89 Euro akzeptable Einschränkung. Die Brennweite des Vierfach-Zooms beträgt 27 bis 108 Millimeter, Makrofotos können ab einer Motivdistanz von 5 Zentimetern aufgenommen werden. Als höchste Empfindlichkeit des Bildsensors steht ISO 1600 zur Verfügung, die Auflösung der in Rot, Silber und Schwarz angebotenen VG-110 beträgt 12 Megapixel. (cm)