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LiMo-Plattform Version 4 angekündigt

Die LiMo Foundation, ein Industriekonsortium für Linux auf mobilen Endgeräten und Gegenspieler zu Android, hat Version 4 seiner LiMo.Plattform vorgestellt.

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Die LiMo Foundation, die sich wie die die von Google initiierte Open Handset Alliance mit der Entwicklung einer Linux-Plattform für Smartphones beschäftigt, hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona die Version 4 seiner Entwicklungsplattform angekündigt. Die neue Plattform soll neben verbesserten Location Based Services und Multimedia-Unterstützung auch Funktionen für Social-Network-Anwendungen enthalten. Weiterhin wurde das Sensor-API überarbeitet. Zudem wurde die Bedienoberfläche um 3D-Effekte und Multi-Touch-Funktionalität erweitert. Erste Geräte, die die neue LiMo-4-Plattform nutzen, sollen Mitte des Jahres erscheinen.

Auf den Code-Pool der LiMo Foundation haben nur Mitglieder Zugriff. Der Firmenverbund wurde Anfang 2007 gegründet. Ihm gehören eine Reihe von Telefonherstellern und Netzwerkbetreibern an, darunter NEC, NTT DOCOMO, Orange, Panasonic, Samsung, Telefonica, Vodafone und Verizon Wireless. LiMo-kompatible Geräte spielen allerdings keine nennenswerte Rolle auf dem Smartphone-Markt. (mid)