Roter-Punkt-Aktion: Agfa Optima 3
Mit der schnörkellosen Optima 3 will AgfaPhoto an das Design der ersten Sensor-Optimas anknüpfen, die 1968 erschienen. Statt Dreilinser und Spannhebel gibt es heute 14 Megapixel und Achtfach-Zoom.
- Carsten Meyer
Mit der schnörkellosen Optima 3 will AgfaPhoto an die Aufmachung der ersten Sensor-Optimas anknüpfen, die 1968 erschienen und die von Schlagheck Schultes Design betont sachlich entworfen wurden. Ob das Designbüro beim "Sensor"-Auslöser die legendäre Roter-Punkt-Aktion im Augenwinkel hatte, ist leider nicht überliefert – sein kurzer Hub bei großer Fläche sollte damals Verwacklungen vermeiden.
Den roten Kurzhub-Auslöser gibt es heute immer noch, aber statt 40-mm-Dreilinser und Spannhebel (für kaufkraftbereinigt deutlich weniger Geld – 199 Euro) 14 Megapixel und ein optisch bildstabilisiertes Achtfach-Zoom, jetzt allerdings vom AgfaPhoto-Lizenznehmer Plawa Feinwerktechnik. Das Objektiv liefert Brennweiten zwischen umgerechnet 28 und 224 mm bei f/3,3-5,8, trotzdem ist das Gehäuse mit 21 mm recht schlank. Display (3", QVGA mit 320.000 Subpixeln) und Videofähigkeiten (720p) entsprechen heutigen Standards in diesem Preissegment. (cm)