Von "Asbestos" bis "Simone": Nokia und MIT eröffnen Labor

Das gemeinsam mit dem Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory auf dem MIT-Campus errichtete Forschungszentrum nimmt seine Arbeit mit Projekten wie Sprachsteuerung von Handys oder Datensicherung auf.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Das gemeinsame Forschungslabor von Nokia und dem Massachusetts Institute of Technology Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) ist auf dem MIT-Campus eröffnet worden. Nahe dem CSAIL-Hauptgebäude werden jeweils 20 Entwickler von CSAIL beziehungsweise Nokia an einem Informations-"Ökosystem" der Zukunft forschen. James Hicks wird Direktor des Nokia Research Center Cambridge. Der Computerwissenschaftler Arvind vom MIT wird dort Programm-Manager.

Zu den konkreten Forschungsprojekten zählen Simone, das neue, vor allem sprachgestützte Wege zur Steuerung von Mobilgeräten finden soll. MobileStart soll den Rahmen für die Aufgabenverwaltung auf Mobilgeräten per Schrifteingabe bilden, während MyNet/UIA sichere Verbindungen zwischen verschiedenen Endgeräten, die unterschiedlichen Nutzern gehören können, zum Ziel hat. Asbestos nutzt neue betriebssystembasierte Mechanismen, um Informationsflüsse zu überwachen und die Nutzer vor versehentlichem Offenlegen oder Austauschen ihrer Daten zu bewahren.

Mit SwapMe wollen die Forscher eine Plattform für semantische Web-Applikationen schaffen, die sich an mit bevorzugten Einstellungen versehen und Firmenrichtlichen anpassen lässt sowie kontextbezogen ablaufen. ComposeMe soll Prüfmechanismen für die Interoperabilität von Web-Diensten liefern. Schließlich wird im Projekt Armo an neuen Hardware- und Software-Designs geforscht, um die Leistungsfähigkeit und den Energiebedarf von Mobilgeräten zu optimieren. (ssu)