Forrester: Quelloffene Datenbanken sparen Geld
Vor allem kleinere und mittelgroße Unternehmen fahren gut mit Open-Source-Datenbanken. Kommt es auf Hochverfügbarkeit und Leistung an, greifen Kunden nach wie vor bevorzugt auf proprietäre Angebote zurück.
Aus einer Studie des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Forrester Research geht hervor, dass Open-Source-Datenbanken gegenüber ihren proprietären Pendants erhebliche Kosteneinsparungen bringen – eine nicht wirklich neue Erkenntnis, kam aus vergleichbaren Erhebungen anderer Marktforscher bereits ein ähnlicher Befund zu Tage. So sieht auch Gartner zum Beispiel quelloffene Datenbanken im Aufwind, wenn auch deren Rolle im weltweiten Markt mit etwa 8 Prozent noch relativ gering ist.
Forrester Research zufolge geht der Einsatz von freien Datenbanken mit TCO-Einsparungen von im Schnitt 50% einher. Vor allem in kleineren Umgebungen mit Datenbeständen bis zu 200 GByte könnten sie ihre Vorteile ausspielen. Nachholbedarf sehen die Markforscher hingegen bei geschäftskritischen Anwendungen, wo Aspekte wie Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Performance ausschlaggebend sind.
Der vergleichende Artikel Freie Datenbanken im Unternehmenseinsatz auf heise open stellt die wichtigsten quelloffenen relationalen Datenbanken vor. (akl)