Neue Superzoom- und Tough-Modelle von Olympus

Die im Februar vorgestellte SZ-10 erhält mit den Superzoom-Modellen SZ-20 und SZ-30MR leistungsfähigere Schwestern, während sich im Outdoor-Lager mit der Tough TG-810 ein harter Bursche dazugesellt, ausgestattet mit Kompass, GPS und Tiefenmesser.

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Von
  • Carsten Meyer

Die im Februar vorgestellte SZ-10 erhält mit den Superzoom-Modellen SZ-20 und SZ-30MR leistungsfähigere Schwestern. Die SZ-20 hat zwar weniger Zoombereich (12,5-fach ab umgerechnet 24 mm, f/3,0-5,9) als die SZ-10 (18-fach) zu bieten, besitzt nun aber einen 16-MP-BSI-Sensor, der bei gleichen Empfindlichkeitsstufen weniger Rauschen verspricht. Für die ersten drei Bilder hält die SZ-20 bei voller Auflösung eine Serienbildrate von 7 fps durch, danach sinkt die Frequenz auf 1,5 Bilder pro Sekunde.

Im "Prismenhöcker" der SZ-20 und SZ-30MR verbirgt sich der Blitz, einen Sucher gibt es nicht.

(Bild: Olympus)

Das kann die SZ-30MR (ebenfalls 16-MP-Sensor in BSI-Technik) sogar noch besser, Olympus verspricht hier 5 Bilder in Folge bei 7 fps. Außerdem kennt sie noch einen Modus mit 15 fps bei auf 5 Megapixel reduzierter Auflösung. Durch den Dual-Core-Bildprozessor ist sie zudem in der Lage, gleichzeitig in HD (1080p) zu filmen und ohne Unterbrechung Bilder in voller Auflösung anzufertigen – das "MR" im Suffix steht denn auch für "Multi-Recording". Zwei gleichzeitige Filmaufnahmen in unterschiedlicher Auflösung (HD/SD) oder mit unterschiedlicher "Brennweite" (Bildausschnitt) sind ebenso möglich. Als Objektiv kommt ein 24-fach-Zoom mit umgerechnet 25 mm Anfangsbrennweite zum Einsatz, das in maximaler Telestellung allerdings nur noch eine schwache Blende von f/6.9 bietet.

Beide Kameras sind mit einem Halb-VGA-Display (460.000 Bildpunkte) in 3"-Größe (7,6 cm) ausgestattet. Die mit 102,4 × 64 × 30,4 mm recht kompakte und leichte (186 g) SZ-20 soll 249 Euro kosten, die SZ-30MR (106,3 × 68,7 × 39,5 mm, 226 g) ist 100 Euro teurer.

Olympus Tough TG-810

Eine äußerst robuste Kamera ist die neue TG-810 aus der Tough-Serie, die Tauchgänge von 10 m ebenso überleben soll wie Stürze aus 2 m Höhe oder Einsätze im Dauerfrost. Ihre Ausstattung darf man ruhigen Gewissens als üppig bezeichnen: Neben GPS und elektronischem Kompass bietet sie einen Tiefenmesser (Manometer), ihr Display liefert VGA-Auflösung mit 920.000 Subpixeln, alle Verschlussdeckel sind doppelt abgedichtet, und das Gehäuse hält Belastungen von 100 kg stand. Der Kompass arbeitet auch dann, wenn die Kamera ausgeschaltet ist. 700.000 gespeicherte Sehenswürdigkeiten werden bei GPS-Empfang angezeigt.

Eingebaut ist ein 5-fach-Zoom mit leider etwas schwacher Anfangslichtstärke (28-140 mm, f/3,9-5,9). Der i-Underwater-Snapshot, eines von vier voreingestellten Aufnahmeprogrammen, erkennt automatisch, wenn sich die Kamera im Wasser befindet und passt den Weißabgleich an. Wie schon frühere Tough-Modelle kann man die TG-810 durch Anstupsen des Gehäuses grundbedienen. 329 Euro soll die ab Mitte März lieferbare TG-810 kosten. (cm)